Emi Ohi Resnick – Violine

Die in New York City geborene Emi Ohi Resnick gab ihr Debüt im Alter von 15 Jahren in der Carnegie Hall und trat seitdem in den USA, Europa und Japan auf.
Kürzlich lobte Carolin Bietzker im Kölner Stadt-Anzeiger ihre „Interpretation auf Weltklasseniveau”. Der Kritiker James Connely bezeichnete ihr Spiel als „Herausragend. Frau Resnicks Umgang mit der intellektuellen Musik des Brahms-Konzerts war reif, einfühlsam und betörend”.

Emi Ohi Resnick hat sowohl solistisch als auch kammermusikalisch mit Künstlern wie Pierre-Laurent Aimard, Frans Brüggen, Gary Graffman, Ton Koopman, Siegfried Palm and Thomas Riebl zusammengearbeitet. Über einen Konzertvortrag mit Dennis Russell Davies schrieb Hans Schurmann vom Bonner General-Anzeiger: „quasi hexenmeisterliche Lauf- und Artikulationskünste und Schönklang … ein meisterhaftes, erfülltes Duo-Spiel”.
Zahlreiche Werke wurden für Resnick komponiert. Sie tritt regelmässig mit verschiedenen Kammermusikensembles auf, zu denen das Blaeu String Quartet, das Ruysdael String Quartet, Kaleidos, das Ensemble Modern (Frankfurt), das Context Ensemble (mit Sergiu Luca), das Nieuw Ensemble, sowie die zeitgenössische Musikformation Moebius – derzeitiges Ensemble-in-Residence an der Columbia University in New York City – gehören.

Resnick studierte am Curtis Institute of Music bei Szymon Goldberg, an der Juilliard School bei Louise Behrend und Robert Mann, an der Prager Mozartakademie bei Sàndor Végh sowie am Mozarteum Salzburg bei Thomas Riebl und Ruggiero Ricci. Zudem arbeitete sie eng mit dem Komponisten György Kurtàg zusammen.
Sie wird regelmäßig zum Marlboro Music Festival und dem International Musicians Seminar in Prussia Cove, England, eingeladen.

Resnick lebt abwechselnd in den USA und Europa, wo sie Konzertmeisterin der Niederländischen Radio-Kammerphilharmonie und Solobratschistin der Sinfonietta Amsterdam war, sowie eine Violinprofessur am Noord-Nederlands Conservatorium bekleidete.