Martin Kuuskmann – Fagott

Der estnische Fagott-Virtuose Martin Kuuskmann setzt sich nachdrücklich für die Neudefinition des Fagotts als hochkarätiges Soloinstrument ein. Seine charismatisch-unterhaltsamen Darbietungen in aller Welt haben ihm den Ruf als einer der führenden Instrumentalisten überhaupt eingebracht. Die New York Times bejubelte Kuuskmanns Spiel als „dynamisch … verblüffend … packend … “. Im Jahr 2007 erhielt er eine Grammy-Nominierung für seine Aufnahme von David Cheskys Fagottkonzert.

Kuuskmann trat als Solist bei den New York Philharmonic Series sowie, unter anderem, mit dem Macao-Orchester, dem Estnischen Nationalen Sinfonieorchester, dem Nordic Symphony Orchestra, der Sinfonietta Riga, dem Kammerorchester Tallinn und dem Sinfonieorchester der Norrlandsoperan auf.

Martin Kuuskmanns Soloalbum „Nonstop” erschien 2010 und enthält Werke von J. S. Bach, Berio, Schnyder, Jobim und Pärt.

Kuuskmanns Liebe zur zeitgenössischen Musik ist die Uraufführung von acht neuen, für ihn komponierten Fagottkonzerten zu verdanken. Ausserdem führte die Zusammenarbeit mit der Jazzlegende John Patitucci zur Schöpfung der Caprice No. 1 für Fagott und Streicher.

Zu den musikalischen Partnern des gefragten Kammermusikers Kuuskmann zählen David Taylor, Daniel Schnyder, Gregor Huebner, Miguel Kertsman, das Streichquartett Meta4, Goran Söllscher, Kirill Gerstein, Patrick Gallois und Paquito D’Rivera.

Kuuskmann war Gast auf zahlreichen internationalen Musikfestivals, unter anderem in Bremen, Hamburg, Kuhmo, Oulunsalo, Nargen, Umeå, Kristiansand, Banff, beim Menuhin Festival Gstaad und den Hong Kong World Music Days.

Kuuskmann dirigiert, hält Vorträge, unterrichtet an Musikhochschulen und Universitäten in den USA und Europa und ist auf Einladung von Kristjan Järvi Holzbläser-Dozent des Baltic Youth Philharmonic. Seit 2007 unterrichtet Martin Kuuskmann im Rahmen des Contemporary Performance Program der Manhattan School of Music.
Er ist Gründungsmitglied und Solofagottist des Grammy-nominierten Absolute Ensembles.