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Die Musikschule Thun befindet sich seit 1976 auf dem Landsitz Bellerive, der Teil des sogenannten Gwattguts ist. Das Gut wurde bereits 1273 urkundlich als Besitz Rudolfs von Strättlingen erwähnt. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es immer wieder durch andere Adelsgeschlechter und wohlhabende Familien übernommen. Zum Gut gehören weitläufige Gärten, deren Springbrunnen und laufende Brunnen teils von eigenen Quellen gespeist werden. Der seeseitige Bonstettenpark ist öffentlich zugänglich. Sein beliebter Uferweg führt an einer noch unzerstörten Uferzone entlang.
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Bei einer Renovierung des Landsitzes im Jahr 1922 durch seine damaligen Eigner wurden im Inneren bedeutende Wandmalereien entdeckt, darunter eine Diana und eine Venus.
Die letzte Eigentümerin, Frau von Bonstetten, verkaufte den Besitz im Jahr 1960 an den Kanton Bern und die Stadt Thun, die seither gemeinsam Eigner des Guts sind. 1985/1986 wurde der Landsitz erneut renoviert und an den Bedarf einer Musikschule angepasst. So wurde zum einen der Dachstuhl neu ausgebaut und mit schalldichten Unterrichtsräumen ausgestattet. Zum anderen entstand im südlichen Hofgebäude ein kleiner Musiksaal, über dem sich mehrere schalldichte Unterrichtsräume befinden.
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